Rassismus und Sexismus in Kinderbüchern

Da habe ich mich letztens noch mit meinem Arbeitskollegen drüber unterhalten. Was wohl bei vielen angekommen ist, man will Kindergeschichten wie Pippi Langstrunpf und Jim Knopf aufgrund rassistischer Sprache verbieten. Die Springer Presse ist wohl nicht ganz unschuldig an dem falschen Eindruck. Hier mal der Bericht “Für Gott und Pippi Langstrumpf” vom Sprachwissenschaftler Anatol Stefanowitsch, der das Interview mit Kristina Schröder auch wirklich gelesen hat.

Imho hat Kristina Schröder hier ausnahmsweise mal einige richtige Dinge im Interview gesagt.

Was ich aber befremdlich finde, waren meine Arbeitskollegen, die an der Benutzung rassistischer Sprache nichts schlimmes fanden, und absolut dagegen waren, Pippi Langstrumpf und Co. deswegen umzuschreiben. Ironischerweise wurde Pippi Langstrumpf 2009 in einer Neuauflage eben bereits umgeschrieben. Es heisst dort inzwischen nicht mehr “Negerkönig”, sondern Südseekönig. Imho völlig in Ordnung und der Sinn der Geschichte wird in keinster Weise verfälscht, und blöd anhören tut sichs auch nicht. Auch sehr interessant dazu ein Blogpost auf Scilogs, zufälligerweise auch wieder von Anatol Stefanowitsch: Pippi, geh von Bord

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